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Bulk-Upload GPSR Amazon FlatFile: Schritt-für-Schritt-Anleitung (inkl. Fehlervermeidung)

GPSR-Guard Redaktion22. April 20263 Min. Lesezeit

Wer als Amazon-Händler mehr als 50 ASINs GPSR-konform machen muss, kommt am Bulk-Upload nicht vorbei. Der klassische Weg führt über Amazons FlatFile-System — der schnellere Weg über die SP-API. Dieser Ratgeber erklärt beide Methoden im Detail.

Warum der manuelle Weg bei 100+ ASINs versagt

Einzeln in Seller Central zu klicken bedeutet: 3–5 Minuten pro ASIN. Bei 300 ASINs sind das 15–25 Stunden reiner Klickaufwand — und dabei passieren Fehler. Außerdem muss bei jedem neuen Produkt der Prozess wiederholt werden. FlatFile-Bulk-Upload ist deutlich schneller, aber auch fehleranfällig.

FlatFile-Download: Die richtige Vorlage für GPSR-Felder herunterladen

  1. Seller Central öffnen → Katalog → Produkte hochladen
  2. Vorlage herunterladen → Kategorie deiner Produkte auswählen
  3. Sicherstellen, dass die Vorlage aktuell ist (Amazon aktualisiert diese regelmäßig seit GPSR-Einführung)
  4. Datei im Excel oder Google Sheets öffnen

Tipp: Lade immer eine frische Vorlage herunter — veraltete Vorlagen haben fehlende GPSR-Spalten und werden beim Upload abgelehnt.

GPSR-Pflichtfelder in der FlatFile richtig befüllen

Die relevanten Spalten in der Amazon FlatFile für GPSR:

| Spaltenname | Inhalt | Pflicht | |-------------|--------|---------| | responsible_party_name | Name der verantwortlichen Person | Ja | | responsible_party_address | Vollständige EU-Adresse | Ja | | responsible_party_email | E-Mail-Adresse | Ja | | safety_data_sheet_url | URL zum Sicherheitsdatenblatt | Ja | | manufacturer_contact_name | Hersteller-Name | Ja | | manufacturer_contact_address | Hersteller-Adresse | Ja | | batch_id | Batch- oder Losnummer | Ja |

Wichtig: Spaltenbezeichnungen können je nach Produktkategorie variieren. Im Zweifelsfall die Amazon-Hilfe zur jeweiligen Kategorie konsultieren.

Häufige Fehler beim GPSR-FlatFile-Upload

Fehler 1: Falsches Datumsformat Amazon erwartet Daten im Format YYYY-MM-DD. Europäische Datumsformate (DD.MM.YYYY) führen zu Fehlern.

Fehler 2: Sonderzeichen in der Adresse Umlaute (ä, ö, ü) und Sonderzeichen müssen UTF-8 kodiert sein. Excel speichert manchmal in Latin-1, was zu Zeichensalat führt. Lösung: Als CSV mit UTF-8 BOM exportieren.

Fehler 3: Ungültige URLs Amazon prüft, ob die Sicherheitsdatenblatt-URL erreichbar ist. Temporäre oder passwortgeschützte URLs werden abgelehnt.

Fehler 4: Veraltete Vorlage FlatFile-Vorlagen werden regelmäßig aktualisiert. Alte Vorlagen enthalten nicht alle GPSR-Pflichtfelder.

Fehler 5: Zellformatierung Zahlen in Text-Feldern oder Text in Zahlen-Feldern führen zu stillen Fehlern, die erst im Verarbeitungsbericht sichtbar werden.

Limit-Problem: Was tun bei mehr als 10.000 Zeilen?

Amazons FlatFile-System hat ein hartes Limit von 10.000 Zeilen pro Upload. Bei größeren Sortimenten:

  • Option A: FlatFile aufteilen in mehrere Dateien (aufwendig, fehleranfällig)
  • Option B: Amazon SP-API direkt nutzen (kein Limit)
  • Option C: GPSR-Guard nutzt SP-API automatisch — kein manuelles Aufteilen nötig

Alternative: Amazon SP-API direkt nutzen (für Techniker)

Wer Programmierkenntnisse hat, kann die Amazon SP-API direkt ansprechen. Der Endpunkt PUT /listings/2021-08-01/items/{sellerId}/{sku} ermöglicht das Aktualisieren einzelner Attribute — ohne FlatFile, ohne Limits. Voraussetzung: SP-API-Zugang, OAuth-Token und Kenntnisse in REST-API-Aufrufen.

Schritt-für-Schritt: Upload und Bestätigung in Seller Central prüfen

  1. FlatFile hochladen: Katalog → Produkte hochladen → Datei auswählen
  2. Upload-Status prüfen: Kann 15 Minuten bis 4 Stunden dauern
  3. Verarbeitungsbericht herunterladen: Zeigt Fehler zeilenweise an
  4. Fehler korrigieren und Datei erneut hochladen
  5. Im Inventar prüfen: Sind die Felder jetzt befüllt?

Automatisierter Bulk-Upload mit GPSR-Guard: Der einfachere Weg

GPSR-Guard übernimmt den gesamten Prozess automatisch:

  1. Amazon SP-API verbinden (2 Minuten, per OAuth)
  2. GPSR-Daten per Bulk-Edit in GPSR-Guard eingeben
  3. Direkt via SP-API zu Amazon übertragen — kein FlatFile, kein Limit, keine Formatierungsfehler

FlatFile manuell oder GPSR-Guard automatisch — der Rechner zeigt dir die Kostenersparnis.

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